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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Archiv Psychotanten
Vater ( gelöscht )
Beiträge:

03.05.2006 17:01
RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Hallo zusammen,
es gibt da ein Problem mit dem ich nicht richtig umgehen kann, sehr unsicher bin.
Ich bin seit ca. 7 Jahren getrennt und seit 5 Jahren geschieden, habe 3 Kinder die bei der Mutter leben. zahle brav meinen Kindesunterhalt (zurzeit fast 1000 Euro), bei Ehegattenunterhaltsverzicht.
Mein Verhältnis zu den Kindern war in der Ehe aus mir heute bekannten Gründen eher schlecht, ich habe mich aus der Familie herausgehalten, war nur Versorger.
Nach der Trennung hat meine Ex nichts unterlassen um mir das Leben zu erschweren, mir finanziell zu schaden, auch wenn es ihr selbst geschadet hatte. Auch heute bin ich ein rotes Tuch für sie, egal was ich bezüglich der Kinder zu sagen habe, es ist falsch.
Hinweise die ich vor Jahren gegeben habe werden heute versucht umzusetzen, doch heute sind zwei der Kinder schon volljährig.
Letztes Jahr hatte meine Tochter große Probleme mit ihrer Mutter, wir hatten da intensiveren Kontakt und ich versuchte eine Lösung für beide zu finden, weiß wie wichtig beide Elternteile für sie sind.
Es war schlimm, es ging soweit das sie (Ex) etwas sagte und nach einer Minute bestritten hat das sie es gesagt hatte, zum Glück hat es meine Tochter auch gehört, also es war schlimm.
Mein Großer hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter aber ein belastetes zu mir, deshalb?
Mein kleiner ein eher gutes zu mir, wird weit härter bestraft wie mein Großer, darf weniger.
Meine Tochter hatte schon ein Gutes, musste dafür bezahlen. Nun ist eine Wandlung eingetreten, die Strategie hat sich wohl geändert, meine Tochter hat ein besseres zu ihrer Mutter doch zieht sie sich von mir zurück.
Es sei gesagt, meine Ex hat schon immer Menschen unter Druck gesetzt die nicht ihrer Meinung waren, ganz schlimm wenn sie mich verstanden haben. Sie sagt Dinge in Anwesenheit der Kinder die mich im negativen Licht erscheinen lassen, zeigt an sie adressierte Mails den Kindern wenn sie sich einen Vorteil verspricht.
In meinen Augen werden meine Kinder manipuliert, ich sehe sie zu selten um das zu verhindern.
Nach dieser kurzen Einleitung nun meine Fragen, was kann ich denn noch tun damit die Kinder sich nicht entscheiden müssen, sie sollen Vater und Mutter lieben dürfen. warum werden verlasse Menschen, Männer wie Frauen, zu Bestien die ohne Rücksicht ihren Hass ausleben, mit Liebe hat das nichts zu tun.
Ich bin wütend und machtlos, kann nichts dagegen tun ohne die Kinder vielleicht noch mehr in die Zwickmühle zu bringen.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, wer hat eventuell einen Weg gefunden der zum Erfolg führte und mir bisher verborgen blieb?
Ich liebe meine Kinder über alles und sie sind das einzige auf der Welt mit dem man mich treffen kann, das weiß sie auch.
Grüße von einem Wahnsinnigen ?

egal ( gelöscht )
Beiträge:

08.05.2006 00:42
#2 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Hallo,

Zuerst musstest du die Beweggründe deiner Frau verstehen. Versuch es wenigstens.
Ich glaube nicht dass das nur Rache ist, dabei spielt sicher auch die Angst
eine Rolle, die Angst die Kinder an dich zu verlieren und noch einiges anderes
(Unzufriedenheit mit sich selbst, Einsamkeit...wer weiss)
Dabei verliert sich schnell der Blick dafür was man damit einrichtet,
für jetzt UND für die Zukunft.
Auch für das zukünftige Verhältnis zwischen ihr und den Kindern.

'…denn sie wissen nicht, was sie tun' ist nicht nur ein Film, sondern auch ein Bibelzitat,
mit dem Jesus seine Peiniger vor Gott entschuldigt.
So wie der Jesus für seiner Peiniger um Vergebung bittet (ok, hört sich etwas
zu hochtrabend an, ich erwähne es nur zum besseren Verständnis-denn: sie weiss
nicht was sie tut), so solltest du auch deiner Frau ihren Schmerz und
Verbitterung vergeben und auch sie bitten dass sie dir vergibt.

Das heißt auch eure Paarbeziehung als beendet ANZUERKENNEN.

Und eure Aufgabe als Eltern als gemeinsames *Projekt* ernst zu nehmen.

Erst wenn sie (und DU auch) annimmt dass es Heute nicht mehr um SIE und um
DICH geht, sondern nur noch um die Kinder und darum dass ihr BEIDE dafür
verantwortlich seit dass es denen gut geht und auch dass ihr beide mit euren
Verhalten denen VORLEBT wie man mit Problemen umgeht, wie man mit Menschen
umgeht und auch wie man mit Niederlagen umgeht, erst dann wird es euch möglich
sein NUR Eltern zu sein.

Es bringt dir nichts deine Frau vor den Kindern schlecht zu machen oder dich
zu verteidigen oder rechtzufertigen, das kommt wie ein Boomerang auf dich
zurück. Das ist ein Teufelskreis aus dem du nur raus kannst, wenn du nicht mitmachst.
Kämpfen kannst du nur mit deiner Liebe und Verständnis für die Kinder.
Wenn sie jetzt nicht begreifen können, werden sie es ganz sicher eines Tages
und dann wirst du nicht nach dem beurteilt was deine Ex-Frau erzählt/e,
sondern nach deinem VERHALTEN.

7 jahre ist eine lange Zeit, da hat sich einiges an Eigendynamik
eingeschlichen, vielleicht hilft euch der Vorschlag von Sira einen neutralen
Dritten als Vermittler zu nehmen, der euch den Weg aufzeigt alte Verletzungen
aus euren Elterndasein zu verbannen und den Kindern gute Eltern zu sein.

Es ist leicht Ratschläge zu geben und es ist schwer mit so einer Situation zu leben.
Aber es lohnt sich nicht aufzugeben. Das wirst du eines Tages selbst fest stellen.

Ich wünsche dir viel Glück








>Hallo zusammen,
>es gibt da ein Problem mit dem ich nicht richtig umgehen kann, sehr unsicher bin.
>Ich bin seit ca. 7 Jahren getrennt und seit 5 Jahren geschieden, habe 3 Kinder die bei der Mutter leben. zahle brav meinen Kindesunterhalt (zurzeit fast 1000 Euro), bei Ehegattenunterhaltsverzicht.
>Mein Verhältnis zu den Kindern war in der Ehe aus mir heute bekannten Gründen eher schlecht, ich habe mich aus der Familie herausgehalten, war nur Versorger.
>Nach der Trennung hat meine Ex nichts unterlassen um mir das Leben zu erschweren, mir finanziell zu schaden, auch wenn es ihr selbst geschadet hatte. Auch heute bin ich ein rotes Tuch für sie, egal was ich bezüglich der Kinder zu sagen habe, es ist falsch.
>Hinweise die ich vor Jahren gegeben habe werden heute versucht umzusetzen, doch heute sind zwei der Kinder schon volljährig.
>Letztes Jahr hatte meine Tochter große Probleme mit ihrer Mutter, wir hatten da intensiveren Kontakt und ich versuchte eine Lösung für beide zu finden, weiß wie wichtig beide Elternteile für sie sind.
>Es war schlimm, es ging soweit das sie (Ex) etwas sagte und nach einer Minute bestritten hat das sie es gesagt hatte, zum Glück hat es meine Tochter auch gehört, also es war schlimm.
>Mein Großer hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter aber ein belastetes zu mir, deshalb?
>Mein kleiner ein eher gutes zu mir, wird weit härter bestraft wie mein Großer, darf weniger.
>Meine Tochter hatte schon ein Gutes, musste dafür bezahlen. Nun ist eine Wandlung eingetreten, die Strategie hat sich wohl geändert, meine Tochter hat ein besseres zu ihrer Mutter doch zieht sie sich von mir zurück.
>Es sei gesagt, meine Ex hat schon immer Menschen unter Druck gesetzt die nicht ihrer Meinung waren, ganz schlimm wenn sie mich verstanden haben. Sie sagt Dinge in Anwesenheit der Kinder die mich im negativen Licht erscheinen lassen, zeigt an sie adressierte Mails den Kindern wenn sie sich einen Vorteil verspricht.
>In meinen Augen werden meine Kinder manipuliert, ich sehe sie zu selten um das zu verhindern.
>Nach dieser kurzen Einleitung nun meine Fragen, was kann ich denn noch tun damit die Kinder sich nicht entscheiden müssen, sie sollen Vater und Mutter lieben dürfen. warum werden verlasse Menschen, Männer wie Frauen, zu Bestien die ohne Rücksicht ihren Hass ausleben, mit Liebe hat das nichts zu tun.
>Ich bin wütend und machtlos, kann nichts dagegen tun ohne die Kinder vielleicht noch mehr in die Zwickmühle zu bringen.
>Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, wer hat eventuell einen Weg gefunden der zum Erfolg führte und mir bisher verborgen blieb?
>Ich liebe meine Kinder über alles und sie sind das einzige auf der Welt mit dem man mich treffen kann, das weiß sie auch.
>Grüße von einem Wahnsinnigen ?

Aldonza ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2006 17:49
#3 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Solange Du ihr innerlich Vorwürfe machst, sie würde die Kinder manipulieren, wird sich Dein Verhältnis zu Deinen Kindern nicht wirklich entspannen. Denn das spüren sie. Papa ist auf Mama böse, Mama ist auf Papa böse und ich bin in der Zwickmühle, denn wenn ich den einen liebe, dann verrate ich den anderen. - So könnten ihre inneren, unbewussten Monologe ablaufen.

Du bist Teil dieses Systems. Die gute Nachricht - damit kannst Du eben auch etwas ändern.

Eure Paarprobleme werden - das wurde vorher schon erwähnt - auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Selbstverständlich macht Ihr das unbewusst. Deshalb wäre es empfehlenswert, wenn Du Dir bewusst machst, was Du Deiner Ex aus der Paarbeziehung heraus hinterherträgst, an welcher Stelle sie Dich verletzt hast, wo Du ihr nicht verzeihen kannst. Du brauchst Deinen eigenen Frieden.

Die Beziehung zu Deinen Kindern kannst Du unabhängig von Deiner Ex gestalten. Das funktioniert aber erst dann, wenn Du nicht hinter jedem Rückzug der Kinder vermutest, dass Deine Ex sie manipuliert hätte. Hat sie vielleicht, vielleicht auch nicht - das Ergebnis ist das Gleiche, Du quälst Dich.

Ein Weg wäre, die Zeit mit Deinen Kindern konsequent und ausschliesslich in der Vaterrolle zu verbringen und das situative Verhalten Deiner Kinder nicht auf den Einfluss der Mutter zurückzuführen und zu reduzieren. In der Entwicklung von Kindern ist es völlig normal, wenn sie sich mal näher zum einen und dann wieder zum anderen Elternteil hingezogen fühlen, egal, ob Trennung oder nicht.

Oder kann es sein, dass Du Dich für den besseren Erzieher in Eurer Familie hälst, weil Deine Frau ja alle kontrollieren will? Wenn ja, dann ist auch das gründlich zu hinterfragen und in deinem eigenen Ich damit aufzuräumen. Kinder nehmen sich von den Eltern das, was sie brauchen. Von Dir das eine und von Deiner Ex das andere. Du solltest halt nur vorbehaltlos geben, ohne Hintergedanken - und für sie da sein. Mehr nicht und völlig wertfrei.

Sira ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2006 09:30
#4 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Hallo,

das wichtigste ist schon geschrieben worden. Zusammengefasst ist es das folgende: Du kannst nicht in Deine Ex kriechen und den Schalter umlegen.
Meine Vermutung ist, daß ihr eure Trennung nie "richtig" vollzogen habt im Sinne von: Ihr habt euch nie darüber ausgesprochen und euch gegenseitig bei einander für die Dinge entschuldigt die schief gegangen sind. Eine Chance für Dich könnte sein, so ein Gespräch zu führen. Dass das Ganze so lange her ist macht es natürlich extra schwer. Dieses Gespräch hätte vor Jahren statt finden müssen.
Ums jetzt noch beizubiegen würde ich an Deiner Stelle folgendes machen: Geh zu einer Familienberatung und erkundige Dich nach einem Mediator für das Gespräch. Schildere Dein Problem mit Deine Ex und bitte darum, daß der Mediator eine Gesprächseinladung an Deine Ex für ein Gespräch zu dritt macht. Wenn Du Glück hast wird sie die Möglichkeit nutzen mit Dir in Gegenwart Dritter abrechnen zu wollen. Dann heisst es Daumen drücken und hoffen das der Mediator gut ist.

Grüße
Sira

li-ett ( gelöscht )
Beiträge:

05.05.2006 16:17
#5 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Hei,

es ist immer schlimm, wenn eine Person mit Machtspielchen anfängt.
Doch die Exbeziehung zwischen den Eltern und auch das momentane schlechte Verhältnis zwischen euch sollte die Kinder möglichst wenig belasten.
Wenn sie hetzt kannst du nicht viel ausrichten, weil die Kinder ja die meiste Zeit bei ihr leben weden (nehme ich mal an) und sich natürlich versuchen das Leben nicht all zu schwer zu machen.

Du kannst nur versuchen ihnen in der Zeit, wo sie bei dir sein dürfen, positives vorzuleben und klar zu machen, daß das, was nicht stimmt von deiner Seite mit den Kindern nichts zu tun hat. Du kannst den Kindern auch klar machen, daß sie dich nicht vor ihrer Mutter verteidigen brauchen, daß du das von ihnen nicht erwartest, weil das etwas NUR zwischen euch Erwachsenen ist und daß sie am besten gar nichts zu dem Thema sagen (solange sie von ihrer Laune abhängig sind). Irgendwann werden sie erwachsen sein und unabhängig und ihr eigenes Leben führen und dann ist es leichter Gedanken zu äußeren ohne daß dadurch ein Schaden oder sonstiger Nachteil besteht. Auch ist es wichtig, daß sie merken, daß du es nicht ablehnst, wenn sie auch ihre Mutter trotz allem mögen und du im Gegensatz zu ihr da keine Barrieren aufstellst.

Auf deinen zustehenden Besuchszeiten durch die Kinder würde ich va ihr gegenüber beharren (solange du weißt, daß sie wirklich gerne zu dir kommen wollen, mit den Jahren haben sie manchmal dann doch was anderes zB mit den Freunden vor). Denn die Kinder scheinen sich ja nicht offen zu dir bekennen zu dürfen und du würdest sozusagen dann diesen Kampf auf dich nehmen.

Ich hoffe als Erwachsene werden sie später fähig sein alle diese Erlebnisse und die Beziehung zu euch neutral zu bewerten als das was es ist und deine Zuneigung und deinen Einsatz anerkennen und versuchen das nach deinem Vorbild und nicht nach ihrer Engstirnigkeit zu leben,

liebe Grüße, li-ett

Ley ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2006 19:27
#6 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Vielleicht verhält sie sich so weil sie traurig und beleidigt ist, wegen der Trennung. Vielleicht hast sie sehr verletzt?

jo ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2006 11:23
#7 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

hi,

sorry, aber deine ex ist eine ganz fiese, egoistische und schizoid gestörte person ohne selbstbewusstsein, mit der ich an deiner stelle nix privates, ausser der kinder, zu tun haben würde wollen.
hättest du damals eher merken müssen, nun ist´s zu spät und euer konflikt wird auf dem rücken der kinder ausgetragen... die ärmsten.

solange deine ex die kinder, anstelle dich als ansprechpartner für eure zwischenmenschlichen probleme nimmt, wird sich die situation nur verschlimmern.

viel glück

Angsthase ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2006 10:51
#8 RE: Vater-Mutter-Kinder=Problem Thread geschlossen

Hallo!

Einen Weg zum Erfolg kann ich Dir leider nicht zeigen. Ich kann Dir aber etwas sagen, als Kind von geschiedenen Eltern. Das, was du da erzählst, klingt für mich als "frisch geschieden" aber die Situation ist so seit 5-7 Jahren und hat sich kein bisschen verbessert? Das soll deine Frage beantworten. Die Situation wird sich nie wirklich verbessern, so lange deine Ex mit der Scheidung nicht anders umgeht. Es tut mir Leid aber so ist es nun mal. Es geht vielleicht mehr um sie, weil sie frustriert und verbittert ist?

Ich kenne Dich nicht. Ich kenne deine Ex und deine Kinder auch nicht. Und deine Beschreibung der Sache ist bestimmt eine sehr Subjektive. Leider es ist so (und das hast du bestimmt schon mal gehört), dass verlassenen Ex-Frauen, die mit den Kindern bleiben, neigen leider zu sehr dazu, den Kindern ein schlechtes Bild vom Vater zu vermitteln. Sie sind totall frustriert und mit der ganzen Frustration der Mutter müssen die Kinder leben. Du bist auch frustriert und verbittert (auch wenn du derjenige bist, der gegangen ist - wenn ich gut verstanden habe) aber dadurch, dass sie mit dir nicht wohnen, kriegen sie es nicht so viel mit.

Keiner von euch beide hat Recht, eure Kinder mit der Frustration eures gescheiterten Lebensprojektes zu quällen. Ihr seid zwei Menschen, die sich das ganze bestimmt anders vorgestellt haben. Aber es ist leider schief gegangen und die Kinder haben damit nichts zu tun. Vielleicht werden deine Kinder das irgendwann verstehen, wenn sie etwas älter und reifer werden. Dass 2 von denen volljährig sind, heißt nicht, dass sie reif und erwachsen sind. Irgendwann habe ich es verstanden: meine Eltern sind nicht nur Eltern. Sie sind ein Mann und eine Frau, die sich mal verliebt haben und etwas schönes zusammen aufbauen wollten. Aber irgendwann hat es nicht mehr funktioniert, so schlimm, dass sie sich trennen mussten. Das Eltern-Sein lernt doch niemanden. Irgendwann bist du Vater oder Mutter und dein Leben ändert sich dadurch. Du bleibst aber trotzdem Mann oder Frau. Und als solche macht man Fehler. Eltern dürfen Fehler machen und Macken haben. Mit der Zeit habe ich das begriffen und deine Kinder werden es hoffentlich auch tun. Das dauert aber. Mein großer Bruder hat es nicht so gut verstanden, nicht akzeptiert und heute, mit 33, kommt immer noch irgendein Vorwurf von ihm zu meinem Vater. Auch zu meiner Mutter. Und auch zu mir, weil ich mit beiden Eltern eine gute Beziehung pflege (oder ich versuche es!). Wenn sie damit anfangen, quatsch von den anderen zu reden, dann sage ich meine Meinung als ob sie von irgendeinem unbekannten sprechen. Ob sie nach meiner Meinung Recht haben oder nicht, sage ich ihnen. Aber ich habe ihnen schon vor ein paar Jahren gesagt, dass ich mich nicht manipulieren lasse und sie sollen ihre Paar-Probleme unter sich erledigen und ich habe da nichts zu suchen, weil es mir mal alles angekotzt hat. Mein Bruder hat es aber irgendwie anders gepackt und gibt mir immer wieder den Eindruck, dass er nicht viel von unseren Eltern hält (weder als Eltern noch als Menschen). Und das tut ihm nicht gut. Aber jeder Mensch geht mit so einer Situation anders um.

Was kannst du machen? Ich kann Dir leider nicht viel sagen. Vielleicht hast du auch mal in ihrer Anwesenheit irgendwie schlecht über deine Ex geredet. Vielleicht solltest du mal ab und zu ein gutes Kommentar über sie machen. Eine Kleinigkeit, etwas das sie gut kochen kann oder so. Oder mal was witziges erzählen von den Zeiten, wo es euch gut ging. Vielleicht merken so die Kinder, dass du nicht der Böse Papa bist, der sie verlassen hat und nie geliebt usw. Das könnte vielleicht helfen. Und versuch selbst eine andere, neue und positivere Einstellung zu haben. Ok, das Lebensprojekt ist gescheitert. Aber dadurch hast du drei wunderbare menschen getroffen, mit denen Du die schönste Freundschaften aufbauen kannst, wenn du willst: deine Kinder.

Ich wünsche Dir viel Glück!

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