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Dieses Thema hat 5 Antworten
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 Archiv Psychotanten
Kaspar ( gelöscht )
Beiträge:

07.07.2003 21:51
RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

A. trat an ihre Stelle, obwohl B. sicher die unumstrittene Traumfrau in meinem Leben gewesen ist, und diesen Rang, schon aufgrund der langen Dauer dieser elendigen Geschichte, wohl immer behalten wird. Das Problem mit A. wurde nun, daß ich mit ihr zwar weitgehend und teilweise sehr fachkundig auf beiden Seiten über alles Mögliche was uns betraf reden konnte, aber in sexuelle Strukturen einzudringen, war mit ihr nicht möglich, oder zu wenig. In dieser Anfangszeit befreite ich einmal einen mittlerweile gestanden Chirurgen von einer leidigen Frau durch einen magischen Prozeß, indem ich die Information aus ihrem Haar potenzierte und ihm applizierte. Er hat sie danach nicht einmal mehr wiedergesehen, hörte einfach auf und heiratete bald darauf eine Schwester die besser zu seinem Lebensdtil paßte. Aufgrund dieser Erfahrung und anderer bedrängte ich A.mir einen Tropfen Blut zu geben. Sie willigte einmal ein, ich war nicht in der Lage ihr einen Tropen Blut abzunehmen. Die Chance kam nicht wieder und ich blieb an ihr hängen, obwohl ich frühzeitig eigentlich ahnte oder es wahrscheinlich war, daß ich sie nicht kriegen würde. Ich hätte dieses Blut potenziert, daß Blut ist der Ich-Träger, es hat Ich-Eigenschaft. So bleibt mir nur der Ausdruck meines Erlebens, das Mitteilen um mich zu befreien, von solcher Fixierung.
Als ich dann vor ca. 2 Jahren sie konsequent mit sexuellen Inhalten nach und nöcher bombardierte, die in meinem Erleben mit ihr zu tun hatten, führte dies schließlich, für mich zu früh, zur Trennung.

Ich geriet mal wieder in schlimme Panik, was ist jetzt zu tun und kam binnen weniger Tage auf die Idee, Briefe nun mit allerhärtester Offenheit ins Netz zu stellen und ihr und auch einigen Anderen die Möglichkeit zu geben diese zu lesen. Wenn sie sie gelesen hat, ich weiß es nicht, wird ihr dyston gewordenes Verhältnis zu mir dadurch nur noch schlechter geworden sein. Für mich aber funktionierte es, ich mußte sie nicht wie früher B. stalken, es bleib ihre freie Entscheidung ob sie las oder nicht und ich hatte das Erleben mich an die adäquate und richtige Adresse mitgeteilt zu haben.
Das man sich möglichst immer dem gemeinten Menschen mitteilen muß, hat magische Gründe. Menschen sind über Schwingungen aneinander gekoppelt und man kann die Schwingung, den Code eines Menschen nicht einfach austauschen, gegen einen Anderen. Dann wird der Mitteilungsvorgang wirkungslos. Aus diesem Grunde sagte ich Lydia auf den Anrufbeantworter, weil ich sonst keine Gelegenheit, mehr hatte, daß ich sie liebte.

Es war nicht das Einzige was ich ihr auf den AB sagte, nachdem sie sich mit der SMS abgemeldet versuchte ich nicht sie zu erreichen, sondern sagte ihr auf den AB, mit wäre es wichtig ihr bestimmte Dinge zu sagen und ich würde es nach und nach auf den AB sprechen. Manche prägnanten Dinge teilte ich auch per SMS mit und hörte bald von Jochen den Vorwurf ich würde sie stalken. Als blöd stellte sich nun heraus, daß ich ihm die ganze Geschichte von damals erzählt hatte, Monate vorher, er schon da sich nicht besonders verständig in meine Lage einfühlen konnte und er nun behauptete ich würde z.B. meinen haß und meine Agressionen gegen Lydia so ausleben. MIr war wohl klar daß dieser bornierte Kerl seinen eigenen Haß auf mich projizierte, aber hier ist einsichtsmäßig bei ihm Tabula Rasa. Er wirkt seit April auf mich mehr oder weniger wie ein bornierter Stoffel der noch nie was von therapeutischen Einsichten gehört hat. Seine Aussagen lassen auch darauf schließen, daß Lydia selber sauer auf meine Mitteilungen reagierte und so eine Distanz entstanden sein muß, die so vorher nicht bestand. Aber ich weiß nichts genaues. Er wirkt auch so, daß er versuchte mich zu manipulieren und Vorurteile gegenüber Lydia zu verstärken, uns auseinanderzuhalten.

Da es mir aber auch darum ging, mich ihm über das erlebte mitzuteilen und er such rar machte, ich sah ihn seit April nur 5 mal, fing ich auch an ihm die wichtigen Inhalte auf AB zu sprechen. Er ging nur einmal auf mich zu, als er letztens im Krankenhaus operiert werden mußte, aber da schwammelte er sich auch bei seiner Mutter wieder ein, bei der er sich sonst auch nicht blicken läßt. Das ganze wirkte jedenfalls. Als ich zuletzt wirklich alles wesentliche was z:B. mit Lydia vorgefallen war, und was ich auch hier berichtet habe, ihm auf den Ab gesagt hatte, bekam ich das gefühl aus dem bereich der lebensgefahr herauszukommen. Die ganzen Monate hatte ich das gefühl mich weder von ihm noch von ihr lösen zu können, aber nun war wesentliches gesagt. Durchgesetzt gegen den beiderseitigen praktischen Boykott der Beiden.

Zu dieser Zeit wollte er wieder einen Tagesausflug mit mir machen, als ob die Geschichte mit Lydia, so schien es mir, nicht geschehen sei, wollte er anknüpfen wo wir im Februar aufgehört hatten - und zwischendurch war ich an dem Kerl und seiner Haltung fast krepiert. - Ich spürte jetzt aber, daß ich nicht mehr auf alles eingehen müßte, weil ich ihn brauchte und sagte ab, ich hätte nicht mehr das Vertrauen zu ihm, Unternehmungen solcher Größenordnung mit ihm zu machen. Wir trafen uns dann noch zu einem zweistündigen Gespräch was wieder ärgerlich und unverständig wurde, und wo ich ihm zuletzt sagte, ich würde mich wohl von ihm trennen. Seitdem habe ich mit meinen AB Anrufen aufgehört und die Deutung und wahrscheinliche Aufhetzung von Lydia gegen mich durch diese Deutungen meines Verhaltens als Stalking zeigen sich als falsch. Ich habe mit dieser Mitteilungstechnik auf AB, so wie ich es erlebt habe mein Leben aus einer akuten Gefährdung durch diesen Wirrwarr gerettet. Das Problem wäre nie entstanden, und so etwas muß man doch von einem "besten Freund" erwarten können, wenn die Beiden über meine Gefühle und meine Verliebtheit mit mir geredet hätten. Beider Verhalten vor dem Beginn meiner Verliebtheit war unabhängig voneinander geeignet und wies darauf hin, daß dies ohne weiteres möglich sei, möglich sein müßte

Vor Jahren sah ich in einer psychiatrischen Klinik einmal einen Insassen, der dort schon seit Jahrzehnten eingesperrt war. Er hatte mal in seiner Jugend versucht ein Mädchen zu mißbrauchen und war dann als es grau und düster über Deutschland geworden war für immer weggesteckt worden. Er machte auf mich den Eindruck als ob er nur eines im Sinn hätte Kaffee. Ständig von morgens bis Abends kam er angelaufen und wollte von der diensthabenden Schwester einen Kaffee haben. Er hatte sonst nichts im Sinn als diesen Kaffee und strebte ihn ständig voll inbrünstiger Gier an, immer wieder und immer wieder. Die Schwester sagte mir, wenn ich ihm einen Kaffee aus dem Automat ziehen würde hätte ich ihn als Freund gewonnen. Und tatsächlich wich er danach nicht mehr von meiner Seite.

Dieses Gierige, dieses gierig Sehnsüchtige und zugleich monomanisch nur auf Kaffee fixierte, ich sah mich in diesem Menschen wieder, und dachte so bist Du auch, das ist die Gier mit denen Du nach Frauen lechzt, blonde, helle Frauen, nicht genau erkennbar, was eigentlich diese Frauen ausmacht, irgendwie unerreichbar. Als ich dieses Erlebnis bei einem Essen in Berlin A. erzählte, war dies eigentlich der früheste Anfang der späteren Trennung, denn ich fing an ihr zu erzählen, wie schlecht es mir eigentlich ging, in den Jahren vorher hatte ich diese Aspekte vor ihr verborgen.

Was mich wiederum an mein allererstes Sexerlebnis mit einer Frau erinnert. Sie war die Bekanndte eines Freundes und wir trafen uns zu einer Sylvesterfeier in S.. Ich spielte an diesem Abend ihr den dicken Zampano und Macher vor und sie lud mich tatsächlich drei Tage später nach Marburg ein, wo sie wohnte. Ich hielt diese Macho-Art genauso lange durch, bis ich mit meinem penis in ihr drin war. das Ziel war erreicht. Danach begann ich von meiner schwachen Wirklichkeit zu erzählen und es geschah was ich befürchtet hatte, ich war sie einige Tage später wieder los. Das ist so eine Grunderfahrung, wenn ich Frauen meine Schwäche zeige verlassen sie mich. Was hier wenige Tage dauerte spielte sich bei A. über Jahre ab.

In den ersten Gesprächen mit Lydia im März sagte sie mal, sie könne, sie könne dieses gierig Bedürftige bei einem Menschen nicht ab. Ich hätte da eigentlich sagen müssen, ich bin aber so. Anstelle dessen sah ich dieses Gefühl in meinem Hintergrund, hoffte daß ich mich ihr so nicht zeigen müßte und daß es irgendwie gutgehen würde. Von Jochen sagte sie er hätte diese und jene kindlichen Tendenzen, sie wolle dies aber nicht, sie hätte schon ein Kind. Auch meine eigentliche Kindlichkeit überging und verleugnete ich dabei und so kam schon früh das Gefühl zustande von ihrer sexuellen Dynamik mitgeschleift zu werden, wo ich hätte deutlich machen müssen, ich möchte aber auch mehr in meiner kindlichen Empfindungsweise gesehen und akzeptiert werden. Von diesem kindlichen Erleben aus überfordert mich der sexuelle Purismus den sie an den Tag legte.

Das Gefühl mitgeschleift zu werden durch die weibliche Kraft, dies erinnert mich an meinen ersten Therapeuten, der mir erzählte wie eine bayerische Bäuerin, einmal ihren schmächtigen Mann unter den Arm gepackt und zum Kreisweheresatzamt getragen hätte um ihn der staatsbürgerlichen Pflicht zuzuführen. Er verglich dies mit meiner inneren Haltung. HInsichtlich ihrer Ablehnung des Kindlichen im Manne, des Kindes im Manne, was ich auf den AB-Anrufen deutlich formuliert habe, und wo ich auch durch Jochen deutlich ins Süiel gerückt worden sein dürfte, kann ich eigentlich bei dieser Frau keine Chance mehr haben, mal abgesehen von vielen anderen Gründen.

Die einzige Chance die ich in den letzten Monaten gesehen hätte an sie ranzukommen, wäre vielleicht gewesen einfach hinzufahren und zu versuchen auf ihre sexuelle Schwäche zu bauen. Aber gerade wegen dieser hat sie solche Angst vor mir und drohte sogar mich mit dem Küchenmeseer abzustechen, wenn ich bei ihrem Hause auftauchen würde. Ihre Ängste sind beträchtlich und ich fürchte sie kann rot sehen wie ein Stier. Im allerletzten Gespräch in dem sie mir erklärte, warum sie die Beziehung zu mir abbrechen wolle, sagte ich ihr, ich wüßte nicht ob ich das durchhalten würde und sie stalken würde. Sie bekam daraufhin zienliche Angst, die sehr für mich spürbar wurde und unter dem Eindruck dieser heftigen Angst sah ich mich genötigt ihr zu versprechen nicht dort aufzutauchen. Das habe ich bis jetzt gehalten. Ich weiß aber nicht, ob es mir wieder passieren kann, daß wenn ich sie nur einmal sehe ich wieder in einen nicht mehr aufhaltbaren Stalkingmechanismus zurückfalle, wie es früher bei B. der Fall war. Zumindest Jochen warf mir ja vor, meine AB-Anrufe seien Stalking usw.. Formal könnte man die hierunter zählen, da ich aber gute Gründe zu diesen Anrufen hatte, was auch schließlich zum Erfolg führte, sehe ich das was anders.

Die Sache wird noch viel schwieriger für mich, da wir drei uns ja ganz gut kennen und viel voneinander wissen. Ich hatte beiden vertraut und Jochen kennt sowohl z.B. meine Phantasien und meine Vorstellungen als auch z.B. solche Erlebnisse wie in Bayreuth wo ich mit einem Geist in Berührung kam. Auch mit Lydia habe ich offen über solche Dinge gesprochen und muß auch davon ausgehen, daß sie gemeinsam darüber über mich gesprochen haben. Nun sind beide von ihrer beruflichen Position her sehr leicht in der Lage mir große Schwierigkeiten zu machen. Es ist nämlich gar kein Problem aus meinen Vorstellungen eine Bedrohung zu konstruieren oder eine akute Gefährdung zu konstruieren. Eine paranoid halluzinatorische Psychose jemandem draufzudrücken der gar mit Geistern glaubt gelegentlich wahrzunehmen bietet sich da als Grundlage noch zusätzlich an. Ein Anruf von einem der Beiden genügt und schon würde ich mich erst mal auf einer geschlossenen Stadion wiederfinden. Dann wäre da am nächsten Tag ein aufnehmender Arzt und ein Richter, aber wie soll man solche Leute die in der Regel von Esoterik keinen Schimmer haben und diese Dinge als wahnhaft schon mal grundsätzlich einstufen, irgendwetwas Gutes erwarten, die tun was sie für richtig halten und es gibt dann keine Instanz mehr die solche Falschentscheidungen korrigieren würde. Es könnte also sein, daß sie in ihrer hochschnellenden Angst, mich zwar nicht abstechen würde, mich aber einweisen lassen würde und Jochen würde sie dann noch unterstützen aus seiner Sicht sie zu beschützen.

Lydia hat zwar selber Erfahrungen mit Woodoo-praktiken und zeigter sich meinem Erleben gegenüber viel verständiger als Jochen aber ich glaube in ihrer Angst würde sie versuchen mich zu massakrieren, und dies wäre eine praktikable Möglichkeit, außerdem ist sie sich selber ohnehin ein reiner Widerspruch und da gibt es eigentlich nichts worauf ich mich verlassen könnte. Offenbar stehe ich in fast jeder Hinsicht auf verlorenem Posten, aber wo ein Wille ist, muß es doch auch einen Weg geben, oder fehlt es mir am richtigen Willen?

Ich erinnere ein Erlebnis wo ich auf dem Hof meines Elternhauses in einer Ecke stehe und an die Wand pinkele, vielleicht war ich 7 Jahre alt. Zunächst hatte ich mal die Hand am Penis und strullte voller Aufmerksamkeit für mein Glied an die Hauswand.
Das ging dann eine Weile so, dann aber wurde ein Schuldgefühl stärker und plötzlich kippte es um. Ich war dann gedanklich nicht mehr mit meinem Glied beschäftigt sondern ich mußte dauernd (zwanghaft) sagen: "Gott ist die Liebe, Gott ist die Liebe, Gott ist die Liebe ....usw." , immer weiter wiederholend. An sich wurde hier also durch die Beschäftigung mit meinem Glied ein Schuldgefühl stärker und beendete schließlich die Aufmerksamkeit auf dieses und führte zur Verrückung der Aufmerksamkeit auf eine Art (zwanghaftes) Gebet.

Stellt man sich nun vor, daß die innere Aufmerksamkeit für den sexuellen Bereich auf diese Art gänzlich unterbunden wird, und sich die Aufmerksamkeit anstelle dessen auf religiöse, oder moralische Inhalte verrückt oder vielleicht auf Bäume zählen und dort fixiert könnte man dies als ein Grundmodell einer hysterischen Spaltung ansehen. In der Therapie brauchte ich ziemlich lange um dieses Erleben wiederzuerinnern, es ist mir aber ein Beispiel das die Richtigkeit und Brauchbarkeit psychoanalytischer Modelle
für mich belegt. Die Aktivität des "Betens" stellt hier die Energie bereit um die sexuelle Wahrnehmung runterzudrücken, zu verdrängen, nicht mehr zur Geltung kommen zu lassen um die begleitenden schmerzhaften Schuldgefühle (und Schamgefühle) zu vermeiden.

Viel später, nachdem ich Vegetarier geworden war, fiel mir allmählich auf, und ich fand dies auch in entsprechender Literatur bestätigt, daß ich wie von selber anfing, von innen her, meinen Bauchraum und meinen Unterkörper bewußter zu fühlen und wahrzunehmen. Ein Hypochonder ist ursprünglich jemand der in sich unter sein Chondrum blicken kann, was bedeutet bewußter in sich hineinlauschen und fühlen kann, was unterhalb des Chondrums (Brustbein) vor sich geht. Die heutige Bedeutung ist eine Verzerrung und hat mit der ursprünglich positiven Bedeutung nichts mehr gemein. Was ich vorher in der Therapie mit viel Anstrengung erreichen wollte, als Vegetarier ging es wie so vieles andere von selber. Das ganze geht sehr weit, denn bei diesem Erleben handelt es sich sozusagen um die Eintrittspforte zur Innerlichkeit und vertieften Selbstwahrnehmung, das Bewußtsein wird fähig sich der eigenen Tiefe wahrnehmend zuzuwenden, was eben auch bedeutet die sexuellen Strukuren bewußter wahrzunehmen und zu reflektieren, also den psychosexuellen Kern der Persönlichkeit bewußter zu erobern.

Im Laufe der Jahre bin ich zu der Ansicht gelangt durch viel vergleichen, daß die allgemeine Selbstaufgabe, der Innerlichkeitsverlust des heutigen Menschen, sowie seine weitgehende sexuell-emotionale Eingeschränktheit im wesentlichen durch die Wirkungen des Fleischgenusses verursacht wird. Es kommt zu einer Spaltung zwischen Ich und Seele (inneres Kind z.B.) die auf Kosten des Inneren zu einer übermäßigen Wucherung der bewußten Ich-Anteile, des Verstandes und der Umweltbezogenheit führt. Im allgemeinen fühlen wir uns in unserer Kultur unbehaglich oder sogar unglücklich, weil wir einfach unser Inneres ungenügend realisieren und zur Geltung bringen können.

Das drückt sich zum Beispiel in der Gegenüberstellung von Träumen und Realität aus, wobei die Realität überbewertet und die träumerische Innenwelt unterbewertet wird. Man spricht heute davon, wenn man zum Beispiel aus dem Schlaf erwacht und die hypnagoge Tagtraumphase durchschritten hat von einem Überstieg des Bewußtseins in die Realität. Wer im Träumen verharrt und diesen Überstieg nicht ausreichend schaftt wird der Realitätsflucht beschuldigt und handelt sich schnell eine Diagnose, ein Etikett ein, wie z.B. Psychose, Schizophrenie oder schizoide Struktur, frühe Störung usw. Der Realitätsbezug wird versucht zum Wuchern zu bringen, die Träume und die Innenwelt aber hintanzuhalten. Das ist schon eine ordentliche Manipulation die hier mit Menschen kollektiv durchgeführt wird, und würde man die Dinge unbeteiligt aus einem anderen kulturellen Kontext wahrnehmen, würde man vielleicht von Gehirnwäsche sprechen, die solche Entwicklungen und Orientierungen erzwingt um möglichst nutzbringende Menschen zu erzeugen, wobei deren Glück und eigentliche innere Lebensbestimmung vernachlässigt wird. Das Unbehagen in der Kultur, bürgerlichen Gesellschaft.

Man kann sich nun vorstellen, daß der Vegetarismus sprichwörtlich die innere Türe aufschließen kann, durch die sich hier Grundlegendes ändern könnte. Der zur "Hypochondrie", zur inneren Schau ermächtigte Mensch kann seine Innenwelt, seine Träume, seine Triebe und Sexualität viel bewußter integrieren als der grundsätzlich abspaltende Carnivore. Es geht noch weiter. Im Laufe der Zeit kann man Traum, innere Wahrnehmung und äußere Wirklichkeitswahrnehmung miteinander verschmelzen, zu einem einzigen Gewebe, wobei man sich im Einzelfall immer Rechenschaft ablegen kann, was ist wirklich, oder in welcher Weise ist es wirklich. Tatsächlich ist also diese Trennung von Traum und Wirklichkeit vielleicht doch nur eine uns ziemlich schädigende psychische Spaltung, die wir versuchen sollten individuell rückgängig zu machen um so zu einem erfüllteren und mehr innerlich getragenen Leben zu kommen ohne gleichzeitig aus der äußeren Realität herauszufallen.

A. litt vor Jahren sehr daran sich morgens im Bett noch kurzzeitig in den Träumen sehr wohl zu fühlen, dann aber wurde sie gezwungen einen weiten Schritt in die Realität zu machen und fühlte sich den ganzen Tag leblos und von sich getrennt. Ich als jemand der immer schon mehr auf der Traumseite zu Hause gewesen ist, als in der Realität, hätte zu gerne diese Aufwachphase mit ihr innigst im Bett verbracht um sie so auch zu lehren in diesen Traumzuständen zu bleiben und im Laufe der Zeit durch Überstieg den Kontakt dazu über den Tag nicht zu verlieren. Sie begriff in diesem Zusammenhang auch nicht, daß ich wenigstens einmal mit ihr schlafen wollte, um gewissermaßen das gemeinsame Sexerleben für solche "entwicklungs-psy

spezi ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2003 21:51
#2 RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

Sollte unendliche Geschichte heissen. Du mußt viel Zeit haben.Vielleicht kannst da was besseres machen. Spezi

Kaspar ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2003 23:40
#3 RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

Zeit hat man nicht, sondern nimmt man sich.

Ansonsten ist es eine Frage der Wahl des geringsten übels. Hätte ichs gebeichtet, hätte ich mir Pfaffengemurre anhören müssen. Hätte ich es einem Therapeuten eröffnet muß ich mir die krausen Überzeugungen seiner Ansichten anhören, stelle ich es hier dar das Gemurre unzufriedener midlifecrisler, jedenfalls kommt es so rüber. :-) Die Wirkung ist jeweils diesselbe.

Hier aber habe ich sehr gute und konstruktive Mails zu formalen und inhaltlichen Elementen erhalten, von konstruktiven Lesern, die sich anscheinend dem gemurre nicht aussetzen mögen. Allein dafür hat sich die veröffentlichung hier gelohnt. Was kann ich da schon besseres tun? Geld für den therapeuten gespart und noch was gutes zurück bekommen.

Schlaft weiter jungs :-)

zement ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2003 20:08
#4 RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

gefällt mir

Gerd ( gelöscht )
Beiträge:

07.07.2003 23:41
#5 RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

:-

Amber ( gelöscht )
Beiträge:

07.07.2003 22:45
#6 RE: Jenseits von Eden Teil V Thread geschlossen

Ich würde es total nett finden, wenn Du die Bitte von Maja ernst nehmen würdest. Du bist dabei, durch Deine Beiträge den Charakter des Forum zu ändern und das ist schade. Gruss Amber

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