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Dieses Thema hat 24 Antworten
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 Psychotanten - Eingang zum Forum
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armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

15.12.2011 23:38
#21 RE: Muss Liebe weh tun? Antworten

Das ist die Anregung, die ich anderen selbst auch immer gebe...

Ist ja jetzt keine Krise, musste aber halt akut raus... ich versuch sowas nicht mehr mit mir rumzutragen...
und der Rest.. naja... ich such nicht mehr nach mir selbst. Ich versuchs einfach zu sein, und vielleicht lauf ich mir ja mal irgendwann über den Weg...

armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

11.09.2012 18:53
#22 RE: Muss Liebe weh tun? Antworten

Es ist irgendwie doch pervers... es muss was dran sein an der "selbsterfüllenden Prophezeihung" und dem ganzen Zeug...

Warum die ganzen schrägen Leute, warum trifft mich dieser trottelige, kleine, dicke Amor mit seinem Pfeil immer dann, wenn jemand mit vollkommen anderer Lebenseinstellung um mich rum schwirrt, jemand mit Drogen, jemand mit echten psychischen Problemen, jemand der einfach zu weit weg sein Leben lebt, jemand der zwanzig Jahre älter ist, jemand der sein Geld im Dienstleistungsgewerbe verdient?

Ist das alles eine Kampagne, mein vielleicht naives und idealistisches Weltbild zu zerstören?

Gibt es das "normale Mädel von nebenan" überhaupt nicht?

Will mir jemand sagen, dass ich Priester werden soll? Oder Alkoholiker?

Ich werd nochmal über das Konzept "kauziger, verschrobener Eigenbrötler" nachdenken... das liegt mir eh ganz gut...

Fuck gehts mir grad scheiße...

Geisterreiter ( gelöscht )
Beiträge:

25.09.2012 06:17
#23 RE: Muss Liebe weh tun? Antworten

Also das nette Mädel von nebenan, die mit dem sympatischen Nachbarsson vom 3. Stock gewissermaßen vom Sandkasten bis zum Sterbebett zusammensind dürfte wohl selten auf die Idee zu kommen, sich mit jemandem anderes zu treffen.

Nur das Leben ist net so einfach, Menschen können verführt werden zu etwas was zum einen Ehebruch ist und zum anderen auch gleich zweien einen Grund zum Zweifel an der Beziehung geben. Und dann ist das "nette Mädel von nebenan" single, aber auch nicht mehr ganz so nett.

Auch kann es vorkommen, daß die Herzalllerliebste sich zu einem Psychomonster entwickelt weil irgendwas in ihrem Innersten schon immer kaputt war und nur 30 Jahre gebruacht hat um auszubrechen und das passiert dann genau 1 Jahr nachdem ihr zusammengezogen seid. Man erträgt das, und Nadelstiche härten einen ab für die Einschläge mit dem Baseballschläger und später mit der Axt. Nur irgendwann kommt es zur Katastrophe, die einem zeigt daß andere Menschen "normal" miteinander umgehen.... und man diesen Zustand beendet.

Oder zum Fremdgehen mit dem Typen der 20 Jahre älter ist und besser und länger kann als der arme Kerl der gerade mal wieder in Japan auf Montage ist.

Und dann wird man halt vorsichtiger, sucht sich die Frauen sorgfältiger aus oder überhaupt nicht für eine gewisse Zeit.

Letztenendlich steht Treue bis zum Tod bei uns nicht mehr so ganz oben auf der Hitliste, das ist einfach mal Realität. VIPs und Stars leben uns vor, daß man Partner wie Bettwäsche wechseln kann, man darf lügen wie gedruckt, saufen wie ein Loch und wenn das nicht reicht, Drogen und wenn das Ding dann nicht mehr steht, wird mit Viagra der Zeugungsfähigkeit nachgeholfen.

Da hilft es am Ende nur noch, sich mal in anderen Kulturen umzuschauen - wo z.B. in China die Schwiegereltern eine Eigentumswohnung UND ein Auto verlangen, wohingegen in Tuva ein Schaf schon reicht. Die russische Frau erwartet, daß der Ehemann ein dickes Auto fährt und nicht die Eltern, und in der Türkei geht nichts ohne eine 50.000 Euro teure Feier, wo sich jeder noch so entfernte angeheiratete Verwandte sich auf deine Kosten drei Tage lang durchfuttert und durchsäuft. In Polen hingegen reicht ein Kubikmeter Wodka aus, da spielen die Speisen nicht mehr so ne große Rolle. Aber in all jenen Ländern steht Treue noch sehr hoch, und die Frau wird höchstwahrscheinlich keinen Streit anfangen, wer den Abwasch macht. Einfach weil man das "bei ihr zuhause" nicht diskutiert. Frau in der Felljurte, Mann auf dem Traktor oder so ähnlich.

Allerdings ist das dann für die Angeheiratete eine fremde Kultur, fremde Sprache und den kulturellen Spagat hinzukriegen, das schaffen nur die wenigsten. Wer mag schon Tuvinisch, Russsich oder Chinessisch lernen und bis ans Lebensende nur noch dort Urlaub machen?

Also doch lieber irgendein Mädel in der Disko abschleppen um ein halbes Jahr später festzustellen, daß sie dann doch nicht so ganz die Richtige ist? Irgendwann ab 40 ist dann so langsam mal Schluß und da muß man ernsthaft an den Kitt denken, der Männlein und Weiblein zusammenhält. Z.B. ein Ehering, Kinder, ein langfristiges Engagementin irgendeiner Form.

armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

26.09.2012 20:00
#24 RE: Muss Liebe weh tun? Antworten

Treue ist garnicht der Punkt... zumal ich da selbst Defizite zugeben muss...

Ich hab nur mehr und mehr den Eindruck, dass es nicht "die Leiche im Keller" gibt, sondern eher ganze Gebäude, ja Lebensentwürfe aus eben jenen...

Zitat
Gepostet von Geisterreiter
Irgendwann ab 40 ist dann so langsam mal Schluß und da muß man ernsthaft an den Kitt denken, der Männlein und Weiblein zusammenhält. Z.B. ein Ehering, Kinder, ein langfristiges Engagementin irgendeiner Form.



Muss man das? Und warum grad mit 40?

Den Ehering halte ich persönlich für ein überkommenes Symbol, respektiere aber durchaus Menschen, für die dieses Symbol im Kontext des christlichen Ehesakraments wirklich etwas bedeutet. Allein dieses Verständnis würde es mir verbieten, dieses Symbol ausserhalb des Kontexts zu verwenden und gewissermaßen zu entweihen.

Kinder sind der denkbar schlechteste Kitt, zumal sie am ehesten und am meisten darunter leiden, wenn es eben doch zumBruch kommt. Dazu kommt, dass man quasi eine Generation übersprungen hat, wenn man mit Ü40 Kinder in die Welt setzt. Ob das dem beiderseitigen Verständnis zuträglich ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Und den eigenen Kindern in ihrer "Aufbauphase" gegen 30 schon fast planmäßig einen Pflegefall aufzubürden ist fast unverschämt, vor dem Hintergrund "Beziehung kitten" sogar egoistisch.

langfristiges Engagement... zumindest latent ist doch der Wunsch immer vorhanden, der Versuch, der Test am laufen.
Ansprüche runter, Leidesfähigkeit hoch? Ist das die Botschaft?

Kein Affront, nur Gedanken...

armerIrrer ( Gast )
Beiträge:

27.09.2019 17:57
#25 RE: Muss Liebe weh tun? Antworten

hm... nach all der Zeit... bleibt alles anders... schulterzucken, weitermachen. Eher Trägheit als Motivation. Eher Gewohnheit als Hoffnung, eher Berechenbarkeit als Wünsche...
aber trotzdem Unzufriedenheit als Motor, als Antrieb... keine Gleichgültigkeit, keine Resignation... kein Abstumpfen, kein Wegsehen.

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