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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 531 mal aufgerufen
 Psychotanten - Eingang zum Forum
irgendeiner ( gelöscht )
Beiträge:

06.10.2008 23:04
RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

und brauche einen halbwegs vernünftigen Rat. Irgendwie ist die Welt langweilig, zumindest im Umkreis von ca. 1000 km um meinen WOhnort in einem kleinen Dorf in Deutschland.

Wo sind die großen Abenteuer geblieben? Warum plätschert das Leben so vor sich hin? Bin ich am Altwerden? Ich bin 41, arbeite als Ingenieur im Innendienst, alles easy im Job, die Freundin ebenso unproblematisch, man liebt sich eben ein wenig, Sex, Streicheleinheiten, aber ich werde dieses Gefhühl nicht los, aussteigen zu wollen. Die Schnecke ist nur leider dafür nicht zu haben, wie auch fast alle anderen Mädels die mir so begegnet sind, die mein Bett und mein Herz geteilt haben, und manchmal frage ich mich, warum die Leute alle so fest in ihrem "bürgerlichen" Leben verwurzelt sind?

Ich weiß, daß ich das fertigbringe mich davon für eine Zeit zu lösen, aber so die alltäglcihe Leier bis zur Rente, und dann die gleiche langweilige Soße im Rentenalter? Da kann ich mich auch gleich erschießen, dann hat die Langeweile ein Ende.

Almia Offline



Beiträge: 53

07.10.2008 11:07
#2 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

aha cowboy...und warum ziehst Du nicht einfach alleine los?

du sagst ihr liebt euch sowieso nur "ein wenig" ?

na wenn dir das bischen eh zu langweilig ist, wärs ehrlicher Euch von allem langweiligen Bindungen zu befreien und auf zu neuen Ufern, .......

frisch auf!
Almia

Humor ist die Beste Medizin!

Maja Offline



Beiträge: 1.223

07.10.2008 22:19
#3 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

wenn du es hasst normal zu sein...dann tickt doch aus!

ich glaube kaum, dass ich (oder sonst jemand) dir einen halbwegs vernünftigen Rat geben kann. Weil eben...die ganze Welt liegt in dir selbst. Egal wo du bist.
Auch woanders wird es irgendwann mal gewöhnlich und langweilig und normal, wenn das in dir innen drin so empfunden wird.

Das Empfinden ob dieser Tag (Ort, Job) langweilig, erträglich schön oder fantastisch ist, ist auch ein Gefühl (meistens... außer das Wasser brennt an, die Brötchen schmecken nicht, Pflanze stirbt ab oder ähnliche Katastrophen).
Im Ernst, man kann sich Welten zusammen fühlen, oder es lassen und verzweifeln.
Man kann großes und kleines Glück empfinden. Nicht jeder Tag kann einen vor Glückseligkeit umhauen, aber man kann auch in einem Duft Freude finden oder im Kindergekicher, in einem Glas Wasser oder plötzlichen Sonnenschein nach einem Regenguss. Auch ein Spaziergang oder ein Schachspiel kann aufregend sein, das ist alles Ansichtssache.

Und Abenteuer bekommt man auch nicht serviert, die muss man sich machen. Was Abenteuer ist, definiert übrigens auch jeder anders, also ebenso Ansichtssache.

Ich glaube das Thema *war das nun alles?* kommt immer wieder im Leben vor und jeder von uns stellt sich mal solche oder ähnliche Fragen.

Aber nachdem man festgestellt hat, was einem nicht gefällt, was einen stört oder bedrückt und frustriert, sollte man sich noch weitere Fragen stellen.

Nämlich was genau wünschst du dir? Kannst du es konkret beschreiben? Je konkreter dein Wunsch definiert ist, desto leichter lässt sich die Realisierbarkeit abschätzen.
Welche Hürden gibt es? Womit kann man die überwinden? Ist es zu machen? Ist es dir die Mühe Wert?

Was kannst du ändern in deinem langweiligen Leben und wie?
Kleine und große Änderungen, schreib sie doch auf (wenigstens im Kopf)...
Such dir Aufregung, tue was!

Wie langweilig dein Leben ist, hängt alleine von dir ab.
Ist so...

Ich wünsche mir manchmal auch sehr gerne mehr Bespaßung, Entertainment und Action, aber meist bleibt es doch an mir hängen, es auch zu verwirklichen.

Aber wenn du mit Feuer und Flamme dabei bist (egal bei was) und wenn du das nicht alleine erleben möchtest, vielleicht wirst du auch "die Schnecke, die dein Herz und Bett mit dir teilt", damit mitreißen
Oder ist sie auch so eine Schlaftablette, die nur träumt und drüber jammert wie öd doch alles ist?

Habe noch eine Buchempfehlung für dich. Das ist zwar ein Kinderbuch, aber sooo schön, dass auch Erwachsene daraus lernen können

URL: Komm, wir finden einen Schatz!


Schöne Grüße
Maja


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Malina- Offline



Beiträge: 101

08.10.2008 13:57
#4 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Ach Maja,

du sagst das soo schön! Ich stelle mir oft ähnliche Fragen wie "irgendeiner" (glaube aber, dass ich meine Männer nicht nur ein "bisschen" liebe ) und komme doch immer wieder zu dem Schluss, dass sich nichts tut, wenn ich nicht selbst aktiv werde. Nur leider schaffe ich das nicht immer.

Es ist wohl auch so, zumindest bei mir, dass alle Beziehungen mit der Zeit "normal" werden, ein Stück weit Alltag hineinkommt. Sobald man den anderen besser kennt und ihn öfters trifft, wird er auch immer normaler für einen. Da kann man, glaube ich, noch so oft den Partner wechseln, alle werden mit der Zeit "normal" für einen, das ist auch irgendwie beruhigend.

Wenn man im stressigen Alltag Zeit hat, helfen "kleine" Abenteuer und öfters mal was Neues tun. Aber leider bleibt oft bei dem dichtgedrängten Alltag zu wenig Zeit für so etwas, die muss man sich richtig rausschneiden.

LG Malina

[ Editiert von Malina- am 08.10.08 14:00 ]

Dale Offline



Beiträge: 5

11.10.2008 23:34
#5 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Super, Maja!

Aber Irgendjemand:
Fast genau solche Gedanken macht sich grad ganz verstärkt mein Mann!
Grad 40 geworden, fragt er nach dem, was da noch kommen soll. Und ob es das nun war. Und ob er alles ändern muss. So mal eben die Familie verlassen und solche Scherze. Und wie er schon richtig gesagt hat: Er steckt mitten drin in der Mitte-des-Lebens-Krise!
Mach Dir keinen Kopf, das geht vorbei! Und immer schön die Initiative ergreifen, wenn es langweilig wird! Es klopft wahrscheinlich keiner an, um Dich zu belustigen! Aber wenn man ein paar alte Kumpels anruft, kriegt man sicher auch einen sehr lustigen Abend hin! Oder mal für ein Wochenende in eine schöne Stadt fahren, was erleben.
Es gibt tausend Möglichkeiten, finde doch einfach raus, was Dich grad zufrieden machen würde und dann mach!
Viel Erfolg dabei!

armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

20.10.2008 14:34
#6 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

tach auch...

seltsam, wenn man "zufällig" auf ein Thema trifft, das von einem selbst stammen könnte...

"war es das?" und "was jetzt?" sind zwei Fragen, die sich, wie schon bemerkt wurde, offenbar jede(r)ab und an stellt.

Ich selbst bin seit etwa einem Jahr in so einer "Phase". Die Ausseinandersetzung mit allerhand religiösen, philosophischen und esoterischen Ansätzen zur "Sinnfrage" hat mich bislang nur wenig befriedigt.

Allerdings: Ich habe diese "Suche" als Prozeß erkannt und akzeptiert. Der "Sinn" liegt nicht irgendwo versteckt und wartet darauf gefunden zu werden, genausowenig gibt es jemanden, der den universellen Sinn für alles und jeden parat hat und die Antwort auf die Fragen kennt.

Diesem "Hinüberretten" mit kleinen Freuden, Genüssen, kleinen Fluchten, kleinen Abenteuern stehe ich sehr skeptisch gegenüber.
Die Freizeit nutzen, um sich, wie auch immer, die Kraft und Muße zu holen, einen auf den anderen Tag das Rädchen im großen Getriebe sein zu können, die einzelne Biene im großen Korb.
Viele Menschen scheinen so, offenbar glücklich, ihr Leben zu bestreiten.
Aber dieses kleine Rädchen ist völlig belanglos und unwichtig. Austauschbar. Eins unter vielen, fällt es aus, funktioniert die Maschine trotzdem weiter.

Es muß möglich sein, mit einer Tätigkeit seine Zeit zu verbringen, die in sich selbst die Bestätigung birgt, etwas "Gutes", "Richtiges" und "Wichtiges" zu tun...

Ein Stück weit Ansichtssache, ein Stück weit ein Problem unseres Systems, des Leistungsdenkens und des um sich greifenden Egoismus und Konsumwahns.

Der Sinn liegt in uns selbst. Nur dort, nirgends anders, liegt die Antwort auf alles Fragen. Sie liegt nicht versteckt, nein. Groß, offen, leuchtend, ruft sie uns entgegen. Aber wir haben verlernt, zuzuhören. Wir verstehen sie nicht.

Es ist wie die Antwort in einem Quiz, wie die Erinnerung an den Namen eines ehemaligen Schulkameraden, an den Geruch, wenn die Großmutter kochte... es liegt dir auf der Zunge, es kitzelt in der Nase, aber du kommst nicht drauf...

Ich glaube, man muß lernen, sich selbst zu verstehen, und in sich hineinzuhören... irgendwann wird der Knoten platzen, man wird verstehen, aufatmen, sich mit der Hand vor die Stirn schlagen und sagen "eigentlich wusste ichs schon immer" ...

Irgendeine ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2008 11:31
#7 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Habe mir jahrelang gewünscht, normal zu sein. ;-)...da es mir sehr schlecht ging.

Der, der die Eingangsfrage gestellt hat, scheint recht träge zu sein, wenn er es noch nicht einmal nötig hat, zu antworten. :-(

Da fällt mir gerade der Geburtstag einer 40 Jährigen ein: gerade geheiratet, beruflich etabliert und festgelgt (kriegt nichts anderes ;-)) , frisch verheiratet und frustriet, da es für sie schwierig ist, schwanger zu werden. ... Es war eine komische Party, längst nicht so unbeschwert wie früher.

Hhm, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie geplant waren, wird man dann um die 40 zynisch, dann, wenn man sonst alles dann doch irgendwann geschafft hat, was man sich vorgenommen hatte, so z.B. das ihr Mann jetzt auch in Lohn und Brot stehtund eine Familie durchfüttern könnte, was sich zunächst auch hinaus gezögert hatte?

Wie lange dauern die Frustphasen um die 40 herum bzw. endet dies in einem ewigem Frust...?;-)

Die einen sind noch neugierig, die anderen fangen an, zu verharren und über andere abzuätzen?

.......

armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2008 14:22
#8 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

tja..


"normal" ist eine Frage der Maßstäbe und Erwartungen... welche man gelten läßt, erfüllt -- oder ignoriert...


zynisch.... ja... ein Stück weit war ich das schon immer...




aber 40...

hm...


...werd ich vielleicht in 10 Jahren...

irgendeiner ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2008 22:19
#9 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Ziele

ich glaube daran daß es normal ist, zu träumen. Es ist normal, seine Grenzen auszuforschen, es ist normal, zu erkennen daß man nicht den "richtigen" Partner getroffen hat, sein Leben nicht wirklich zu leben.

Mein Sehnen gilt der Ferne, waldigen Bergen und einsamen Landschaften. Sex hatte ich weißgott schon genug in meinem Leben, ist halt schön, aber Reisen eben nicht. Sportliche Herausforderungen auch nicht.

Ich fahre gerne Fahrrad. Ich habe einen Job der mir jeden Monat 1000 Euro Überschuß läßt und ich bin topfit - ich bin nicht verheiratet und habe auch keine eigenen Kinder - meine Freundin ist ebenso zernagt von Eifersucht und Selbstzweifeln, kann beim besten Willen keine Weltreise mit dem Rad mitmachen, spricht kein Spanisch.... ob sie solange auf mich warten wird, ist auch noch nicht gewiß, aber in mir ist dieser Entschluß gereift DAS zu tun und mir meinen GROSSEN WUNSCH zu erfüllen, der in mir in den letzten Wochen klargeworden ist. Ich hatte diesen Wunsch schon seit Jahren, aber irgendwie ist mir das nie klargeworden.

Und ich hab das jetzt alles auseinanderdividiert und die Frage war: was will ich eigentlich? Antwort: Reisen, weit weg. Frage: Wohin? Antwort: Alaska bis Feuerland, 12 Monate Auszeit. 11000 km, alleine, bei Wind und Wetter, jeden Tag fahren, fahren und fahren.

Das ist mein Ziel, nach mir die Sintflut.

In meinem Bekanntenkreis gibts da einige, die haben es getan: Sie sind als Paar 6 Jahre um die Welt gesegelt, oder zwei Jahre durch Australien getourt, andere sind halt alleine gefahren und ein Jahr später wieder zurückgekehrt. Allen ging es hinterher deutlich besser, und keiner hat das irgendwie bereut.

Maja hatte schon recht, einen Ratschlag kann sie mir nicht erteilen. Es war ein Buch, das ich in den letzten Tagen in den Fingern hatte, das mir die Augen geöffnet hatte.

Die Beantwortung dieser 4 Fragen:
1.) was willst du überhaupt nicht?

2.) was willst du wirklich?

3.) was mußt du dafür ändern um deinen Wunsch zu verwirklihen?

4.) stehst du zu dir selbst und zu deinen Wünschen?

Die Fragen habe ich geklärt.

Malina- Offline



Beiträge: 101

04.11.2008 00:29
#10 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Na, dann ist es doch schön für dich. Worauf wartest du dann noch?
Und warum bist du noch mit deiner Partnerin zusammen, wenn du nur Negatives über sie sagen kannst?

[ Editiert von Malina- am 04.11.08 0:31 ]

Irgendeine ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2008 22:47
#11 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

Welches Buch war das, was du gelesen hast?

...mach doch einen Reiseblog, falls du losfahren solltest. Ich lese dann gern alles mit und kümmere mich währenddessen, um (m)ein "normales" Leben. ;-)

...Fernweh! ;-)

Maja Offline



Beiträge: 1.223

05.11.2008 00:33
#12 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

"Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss!"

Im Ernst, finde ich gut, dass du dir klar wurdest, was genau du machen möchtest. Hört sich gut an.
Wann gehts los? Wie hat deine Freundin drauf reagiert?

Wir hoffen noch von dir zu hören - spätestens in ein-zwei J.

Viel Glück und noch mehr Spaß auf deinem Weg!

Maja

NoName ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2008 19:11
#13 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

...ich hasse es normal zu sein...

Wie sagte Woody Allen? Wer mit dem Strom fließt, findet nie eine Quelle.

Das Bedürfnis nach Individualität scheint oftmals unserer Natur als soziales Wesen zu widersprechen.
Die Lösung >Rambo lässt grüssen< ist daher naheliegend.
Wir wissen zwar, dass alles Wahrnehmbare rein subjektiv zu verstehen ist und dennoch streiten sich Menschen um ihre verschiedenartige Anschauungen.
Im Grunde ist der Mensch durch seine Subjektivität recht heftig geplagt.
So retten sich viele Individualisten mitunter in Hobbys.
Nicht weniger benieden werden Individualisten wie Albert Einstein als Genie des Jahrhunderts.
Naja, und ausgerechnet er meinte einmal: "Nichts ist so groß, wie die menschliche Dummheit".
Philosophen fragten daher mitunter; was, wer, wie und zu welchem Zweck sind wir?
Einer der beeindruckensten Analysen bescherte uns vor rund 2500 Jahren der grichische Philosoph Platon mit seiner Politeia bzw. dem "Höhlengleichnis".
Wie Platon allerdings seine Weltanschauungen mit seinen religiösen Überzeugungen vereinbaren konnte, blieb mir persönlich bislang ein Rätzel. (So, genug der Smilies)
Auf dem Weg meiner eigenen Selbstfindung betrachtete ich mehrmals meine Hände.
Wie einmalig jede Hand ist, wissen wir alle.
So bleibt aber auch keine Hand immer gleich, sondern verändert sich.
Somit ist sie jeden Tag anders, wenn auch zu geringfügig, um dies innerhalb der kurzen Zeit regelmäßig festzustellen.
Daher gilt es uns selbst und gegenseitig, jeden Tag neu zu begreifen.
Nicht etwa, weil dies einem "Muss" entspricht, aber da wir schonmal da sind, bietet sich darin zumindest eine Möglichkeit an zu begreifen, wie gigantisch doch die Masse individueller, aber auch gleichwertigen Persönlichkeiten ist sowie, dass es sich daher nicht lohnt, möglichst viele Menschen und Gegebenheiten kennen zu lernen, da ja doch alles -wie gesagt- sich ständig verändert und somit jeden Tag in einem neuen Licht erscheint.
Je eher wir das begreifen, um so mehr lässt sich genießen, wie wunderbar die wirkliche Normalität ist.

In diesem Sinne

armerIrrer ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2008 08:19
#14 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

"normal" zu sein, also einer Norm zu entsprechen, ist eine kultur- und gesellschaftsspezifische Anforderung bzw. Erwartungshaltung des Umfelds an den Einzelnen... in Mitteleuropa sieht Normalität anders aus als in Nordamerika, in China oder in Schwarzafrika.

"Ausssteiger", "Aussenseiter", "Genies" und "Geisteskranke" verhalten sich nonkonformistisch ihrer Umwelt gegenüber und werden deshalb häufig ausgegrenzt, verkannt, weggeschlossen oder ggf. "geheilt".

Vor dem Hintergrund bin ich mir nicht sicher, ob es "gut" ist, sich der "Normalität" hinzugeben...
Wer "raus" muß, sollte gehen, weil er nur dann die Chance hat, vollkommener, "besser" und vielleicht sogar "normaler" zurückzukehren. Und dann vielleicht etwas wirklich "wichtiges", "gutes" zu tun. Oder einfach nur wieder seinen Platz einzunehmen und damit umgehen zu können.

Sehr aufschlußreich in dem Zusammenhang fand ich das Buch "Lila" von R.M.Pirsig. Neben seinem "Zen", H.Hesses "Siddartha" und Epikurs "Philosophie der Freude" gehört es zu den Büchern, die mein Denken und meine Weltsicht am meisten beeinflusst haben.

Marcy Offline



Beiträge: 2

06.11.2008 09:34
#15 RE: ich hasse es normal zu sein..... antworten

ich glaube das beste was man am Ende des Lebens sagen kann ist, ich hab WIRKLICH gelebt, denn das ist der Sinn

und Leben das heisst doch, sich zu bewegen, zu lieben, zu leiden, und natürlich dabei auch risiken einzugehn, veänderungen zuzulassen, das gehört einfach dazu und ...von selbst passiert nie nix !

[ Editiert von Marcy am 06.11.08 9:38 ]

hm... »»
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